Bei einem JA sind folgende Punkte gefährdet:
-Religionsfrieden
-Souveränität der Kantone/Gemeinden
-Arbeitsplätze und Unternehmen
daher: NEIN zur Intiative
Ein NEIN weil..
... Religionsfrieden der religiöse Spannungen/Terrorismus in der Schweiz verhindert!
... die Gemeindeautnomität und Soverenität der Kantone ein wichtiger demokratischer Grundstein ist. Die Gemeinden sollen selbst entscheiden ob sie ein Minarett möchten oder nicht. Jeder hat schon heute ein Einsprache Recht (Raumplanungs - und Baurecht)
...ein Verbot von einem Minarett in einer Bundesverfassung ist lächerlich - Wollen wir gleich noch unsere Lieblingsfussball Teams oder Bundesrat in die BV aufnehmen?
... die Bundesversammlung nicht ein wiedersprüchliches Dokument ist - Glaubensfreiheit - Meinungsfreiheit und auf der andern Seite ein Verbot von einem Turm...
...Arbeitsplätze und Unternehmen gefährdet werden. Der arabische Raum bildet ein wichtiger Abnehmer von Schweizer Export Güter - diese Arbeitsplätze sind in Gefahr bei einem Ja (siehe Dänemark)
... weil in den letzen Jahren nur 4 (!) Minarette gebaut wurden und somit kein Grund hat in einer Bundesverfassung zu stehen.
Daher ein klares NEIN!
Präsident Jungfreisinnige Burgdorf, jf, 19. November 2009
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Anstelle der Einführung eines pauschalen Minarettverbots sollte für jedes Baugesuch - bei Bedürfnis - eine Abstimmung auf Gemeindeebene durchgeführt werden.
Wäre es nicht möglich gewesen, auf ein allgemeines Minarettverbot zu verzichten, stattdessen aber für jedes einzelne Minarett-Baugesuch (bei Bedürfnis) eine Abstimmung auf Gemeindeebene durchzuführen?
Dieser Punkt erscheint mir insbesondere deshalb als sehr wichtig, weil Minarett nicht gleich Minarett ist. Da Minarette durch ihre Existenz keine Menschenrechte verletzen, fallen diese nicht in die selbe Kategorie wie beispielsweise Zwangsehen - sie sind nicht per definition schlecht. Baugesuche müssen von Fall zu Fall abgewägt werden. Meiner Ansicht nach spielen Faktoren eine Rolle:
Wer will das Minarett bauen? Um welche Gruppierung handelt es sich?
Welchen Sinn soll das Minarett aus Sicht der Gesuch-Stellenden haben?
Wo soll das Minarett gebaut werden?
Wie stehen die Gesuch-Stellenden zur Frage des Muezzins?
Nach Beantwortung dieser Fragen kann über den Bau eines spezifischen Minaretts aus meiner Sicht abgestimmt werden, jedoch erachte ich ein Pauschalverbot, dass die Chance, den Bau eventuell zu rechtfertigen, bereits im Ansatz zerstört, als zu generalisierend und somit diskriminierend.
Und auch wenn nach Beantwortung oben genannter Fragen jeweils ein "Nein, dieses Minarett sollte nicht gebaut werden" das Ergebnis ist, so hat man eine Religion immerhin nicht pauschal diskriminiert, sondern ihr die Chance gegeben, die lokale Bevölkerung von ihrem Vorhaben zu überzeugen - was aus meiner Sicht sehr viel demokratischer ist.
Vorstand Jugendparlament Köniz, Parteilos, 16. November 2009
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Wir sind keine Marionetten! Lassen wir die fremdenfeindlichen Parteien nicht mit unseren Ängsten spielen. NEIN zum Minarett-Verbot.
Tobi Heusser, 13. November 2009
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Man sollte mehr über das Thema "Islam" sprechen, aber voreilige Abstimmungen sind nicht die Lösung.
Mit dem Verbot der Minarette werden keine Probleme gelöst.
Trotzdem muss man darüber und über den Islam als ganzes, mehr sprechen dürfen. Da läuft etwas im Hintergrund ab, was ohne genaueres hinsehen, auch in eine unerfreuliche Richtung gehen kann.
Mit einem Nein zur Abstimmung setzen wir ein Zeichen gegenüber unseren Mitmenschen, dass die Grundwerte der Schweiz auch heute noch etwas zählen.
BDP, 10. November 2009
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Votez empfiehlt ein Nein.
Der Bau von Minaretten (dem Turm an der Moschee) ist in der Schweiz im lokalen Baurecht geregelt. Seit dem ersten Minarett von 1963 sind drei weitere gebaut worden, zwei in Planung. Dass SVP-Kreise jetzt ein Bauverbot für Minarette fordern, ist ein durchsichtiges Manöver, um sich bei der eigenen Klientel beliebt zu machen. Der Bau von Minaretten ist in der Schweiz kein Problem, dem die Verfassung Einhalt gebieten muss. Ausser der SVP sind sämtliche relevanten Parteien für ein Nein.
Newsletter:
http://votez.ch/pourvous/
Votez Pour Vous, 10. November 2009
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Warum sollen wir "Macht- und Siegessymbole" des Islams in der Schweiz tolerieren?
Die Minarettinitiative ist ein Warnsignal. Es schreit förmlich: "Hallo Schweiz, der Islam kommt!" Das sollte uns doch nachdenklich stimmen! In der Schweiz gewinnt der Islam immer mehr an Macht.
Der türkische Ministerpräsident erwähnte zum Thema "Islamisierung des Westens": "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten".
Durch die Baugenehmigung von Minaretten wird sich auch folgender Punkt irgendwann nicht mehr verhindern lassen:
Es wird der Anspruch auf einen "Minarettrufer" oder "Muezzin" erhoben. Frage, wollen wir das? Dürfen bzw. können wir dann "Nein" sagen?
Die Glaubensfreiheit wird in unserem Land nicht mehr gewährleistet werden können, denn der Islam tolleriert keine Parallelgesellschaften.
Es fängt ja schon damit an, dass wir christliche Kruzifixe verbannen und über ein Minarettverbot bzw. über eine Baugenehmigung von Minaretten diskutieren. Hallo, merken Sie denn nicht was hier abgeht??
Die Glaubensfreiheit ist ja (noch) gewährleistet, also warum sollten wir Minarette tolerieren, welche als Sieges- und Machtsymbol gelten? Sogar in islamischen Ländern gibt es Minarettverbote "aus Angst vor fundamentalistischen Kreisen". Und so etwas gehört bestimmt nicht in die Schweiz!
Wir erwarten Integration, und ein Minarett stellt leider alles andere als Integration dar.
Präsidentin Junge SVP Biel/Bienne, JSVP, 8. November 2009
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Die grosse Ent-Islamisierung
Emmanuel Todd:
Folgendes passiert in islamischen Staaten:
-Sinn einer Religion ist Fortpflanzung (auch beim Islam)
-Alphabetisierung führtzu Niedrigeren Geburtenraten
-Also löst Alphabetisierung den Glauben ab
->Empirische Fakten: Geburtenraten und Alphabethisierung.
Also befinden sich die Islamischen Länder in einer Modernisierungskrise. Terrorismus ist ein Symptom dieser Modernisierung, denn jede Modernisierung ruft auch Reaktionäre Bewegungen hervor.
Deshalb: Fundamentalismus und Terrorismus sind nicht als Kampf der Kulturen zu verstehen, sondern als typische Symptome des Modernisierungsprozesses, welcher die islamische Welt erfasst.
Übrigens: Parallele Entwicklung fand in Eurpa statt!
Artikel dazu erschien in NZZ am Sonntag, 20 April 2008.
http://nzz.gbi.de/webcgi?START=0A0&ANR=1057882&DBN=NZZ&ZNR=1&ZHW=-4&ZALL=2&HTX_SEITE=0A.htx&WID=54732-7050929-43567_3
ist gut investiertes Geld.
Es gibt auch ein Buch dazu:
Courbage, Youssef; Todd, Emmanuel; Heinemann Enrico (Übers.): Die unaufhaltsame Revolution: Wie die Werte der Moderne die islamische Welt verändern. München: Piper, 2008 - ISBN 978-3-492-05131-6.
Lukas Rubin, 6. November 2009
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Wenn ein „Ja“ zur Minarettinitiative gefährlich sein soll, kann die Abstimmung nicht mehr demokratisch sein!
Gefährlich oder von grossem Schaden für die Schweiz, wie das auch vom Bundesrat schon gesagt wurde, wo ist denn da die Demokratie geblieben? Ich lasse mein Votum doch nicht durch Bedrohung lenken. Das wäre ganz und gar nicht mehr demokratisch! Frei Ja oder Nein zu stimmen ist reine Demokratie. Sollte dadurch der (Religions)-Frieden in der Schweiz gefährdet sein, stimmt etwas nicht mehr. Haben denn die Islamisten schon soo viel Macht, dass wir uns ängstigen müssten? Dann wäre es aber höchste Zeit, ihnen einen Schuss vor den Bug zu setzen mit einem kräftigen „Ja“. Islam ist nicht „nur“ eine Religion, sondern Staatsform, Gottesstaat oder anders gesagt, beinhaltet sämtliches Leben und Recht. Der Koran mit der Scharia ist für Muslime Obligationenrecht und Zivilgesetzbuch in einem. Hier in der Schweiz haben wir Recht und Ordnung längst von der Kirche getrennt und in einem längeren Reifeprozess die Demokratie für alle eingeführt. Das ist etwas, was der Islam nicht kennt. Minarette sind reine Siegessäulen, politische Symbole für erobertes Land und haben mit der Religion nichts zu tun. Alle Muslime, die ich näher kenne, sagen dasselbe und brauchen für die Ausübung der Religion keine Minarette. Übrigens sind politische Symbole, die undemokratisch sind, in der Schweiz verboten wie z.B. das Hakenkreuz.
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Die Initiative ist untauglich, unnütz, ja, sie löst das Problem keineswegs – wie sogar ihre Initianten offen zugeben.
Ich finde es sehr entlarvend, wenn lautstarke Verfechter der Initiative klipp und klar erklären, dass die Initiative das Problem nicht löse.
Ja, was soll denn diese Initiative dann. Initiativen sind dazu da, um Probleme zu lösen, Missstände zu beheben. Die Initianten – so wie sie auch im SF Club argumentiert haben – haben mit dieser Initiative einzig und allein im Sinn, die Muslime auszugrenzen bzw. wie Christian Waber von der EDU im Club zigmal gesagt hat: "Wir wollen die Muslime anbinden – an unseren Rechtsstaat".
In der Schweiz müssen keine Muslime "angebunden" werden, die überwiegende Mehrheit ist längst bei uns angekommen, integriert und Teil und Stütze unserer Gesellschaft. Und abgesehen davon, würde dieses "Anbinden" auch gar nicht über ein Bauverbot von Minaretten funktionieren.
Fazit: Diese Initiative ist untauglich, unnütz und wird vom Schweizer Stimmvolk verworfen werden, da bin ich mir ganz sicher – denn wir sind kein Volk von Extremisten (genausowenig wie die Muslime, die bei uns leben).
3. November 2009
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Wenn ihr 3 Minuten Zeit habt: http://www.youtube.com/watch?v=RoD7Z1XlZeI
Alexander Weber, 1. November 2009
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